Energiewendestammtisch mit Bärbel Höhn zum Thema: "Grüne Bürgerenergie für Afrika"

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Erste Besucherinnen und Besucher...

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... und Bärbel Höhn treffen ein.

Die ehemalige Ministerin für Umwelt und Landwirtschaft in NRW, Bärbel Höhn, ist ehrenamtlich für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Rahmen des „Marshallplan für Afrika" als Energiebeauftragte tätig.

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Unser Aufsichtsratsmitglied Ralf Schüle begrüßt die Gäste und unser Gastgeber Dr. Würzler von der VHS spricht ein Grußwort.

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Frau Friege erläutert die Arbeit der BESG.

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Im Forum der VHS an der Mummstraße schlug Bärbel Höhn am Montagabend einen großen Bogen von der erfolgreichen Energiewende in Deutschland, "durch die nicht nur der Klimakrise entgegengewirkt sondern auch gleichzeitig eine wirtschaftliche Lösung mit 300.000 neuen Arbeitsplätzen geschaffen wurde", hin zum Marshallplan für Afrika.
Dabei sollen Investitionen in Erneuerbare Energien mit entsprechender Ausbildung der Bevölkerung verbunden und insbesondere die Frauen in diese Projekte einbezogen werden.
„Wir wollen auch in Afrika besonders grüne Bürgerenergie fördern, also genau das, was hier die Energiewende vorangebracht hat“.
Denn auch in kleinen Dörfern in Afrika können Solarmodule auf die Dächer geschraubt werden und der überschüssige Strom dann beispielsweise in kleinen peer-to-peer-Netzen per Handy-App untereinander verkauft.

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Auch die zahlreiche Zuhörerschaft kam in der anschließenden lebhaften Diskussion ausführlich zu Wort.
Deren Erfahrungen im Bereich kommunaler Klimapartnerschaften und der Städtefreundschaft mit Thies im Senegal führten zu kritischen Nachfragen, wie und wodurch der "Marshallplan für Afrika" erfolgreicher als bisherige Programme Lebensbedingungen für breite Bevölkerungsschichten verbesseren könnte.

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Mögliche Ansätze wären hier im direkten Austausch mit Menschen in schon bestehenden Projekten vor Ort zu sehen, zum Beispiel in der „Fair Trade“ Bewegung mit Erweiterung in Richtung Grüne Bürgerenergie. Dabei könnten auch Erfahrungen und Wissen der Solinger Bürgerenergiegenossenschaft weitergegeben werden.

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